Archiv für den Monat Februar 2011

Kaufen für die Müllhalde – geplante Obsoleszenz

Montag, 28. Februar 2011

Der Film „Kaufen für die Müllhalde“ lief am 15. Februar 2011 auch auf arte und zeigt am Beispiel von Glühbirnen, Nylonstrümpfen, Druckern und Mobiltelefonen wie bei vielen Produkten ein Abnutzungs- oder Ablaufdatum bereits eingeplant ist. So sollen die Verbraucher dazu gezwungen werden lieber häufiger neue Artikel zu kaufen, statt einen defekten Artikel reparieren zu lassen.

Diese bewusst geplante Verkürzung der Produktlebensdauer nennt man auch „geplante Obsoleszenz„.

Mit diesem wenig nachhaltigen Vorgehen soll unser Wirtschaftssystem am Laufen gehalten werden. Aber ist „ein Artikel, der sich nicht abnutzt, eine Tragödie fürs Geschäft“ wie eine Zeitschrift für Werbung 1928 schreibt?

Letzten Endes wirft der Film viele Fragen auf:

  • Was könnten Alternativen sein?
  • Wie müsste ein Wirtschaftssystem aufgebaut sein, welches auf weniger Produkte, die so lange wie möglich halten, setzt?
  • Kann so eine Produktion langfristig rentabel sein?
  • Oder werden solche, sicher teureren Produkte, nur für wenige leistbar?
  • Weniger Produktion bzw. Produkte => weniger Arbeitsplätze => mehr Freizeit
  • Wovon leben und konsumieren die Menschen, die dann in der Produktion und im Vertrieb nicht mehr gebraucht werden?
  • Würde eine bessere Umverteilung der Vermögen helfen?

Ergänzende Artikel

Druckgrafik von Bettina Haller und Plastiken von Erik Neukirchner aus Chemnitz

Samstag, 26. Februar 2011

Gestern abend war in der Galerie im Alten Rathaus in Schwarzenbach/Saale wieder mal Ausstellungseröffnung. Diesmal mit Druckgrafik von Bettina Haller und Plastiken von Erik Neukirchner – beide aus Chemnitz.

Die Künstler v.l.n.r. Erik Neukirchner, Bettina Haller und Galeristin Swanti Bräsecke-Bartsch

Die Künstler v.l.n.r. Erik Neukirchner, Bettina Haller und Galeristin Swanti Bräsecke-Bartsch



Vernissage mit Musik von Schülern der Musikschule der Hofer Symphoniker

Vernissage mit Musik von Schülern der Musikschule der Hofer Symphoniker

Bettinas Arbeit kenne ich und schätze ich schon seit vielen Jahren. Wir haben uns damals auf der Künstlerbuchmesse im Wasserschloß in Klaffenbach (bei Chemnitz) kennengelernt. Feine Acrylstiche, zum Teil als Illustration zu Texten im Handsatz, und Künstlerbücher mit Holzschnitten sind in der Ausstellung in Schwarzenbach an der Saale zu sehen.

Ihre Arbeiten kommunizieren perfekt mit den Bronzearbeiten von Erik Neukirchner. Groß und auffällig füllt der „Gehende“ den ersten Raum. Die anderen Arbeiten erschließen sich erst beim näheren Hinsehen und so treten die Arbeiten der beiden Künstler, dann erst in den ruhigen Betrachtungsmomenten so richtig in Kontakt.

"Gehender" und Bilder von Bettina Haller im Hintergrund

"Gehender" und Bilder von Bettina Haller im Hintergrund


Im kleinen Raum ...

Im kleinen Raum ...

Im Eingangsbereich ...

Im Eingangsbereich ...



Wer sich selbst ein Bild machen will: Die Arbeiten sind noch bis zum 03. April 2011 in der Galerie im Alten Rathaus am Marktplatz 5, 95126 Schwarzenbach/Saale zu sehen.

Geöffnet immer Sonntags von 14 bis 16 Uhr.

Webseiten

Erik Neukirchner: www.erikneukirchner.de

Kazoo – kleines Membranophon mit großer Wirkung

Donnerstag, 24. Februar 2011

Die Kazoo ist nicht zum blasen gedacht, sondern ist ein kleines Membranophon, d.h. es wird eine kleine Membran aus Plastik oder Papier zum Schwingen gebracht. Damit gehört die Kazoo zur Gruppe der sogenannten „Ansingtrommeln“:

Um die kleine Membran in Schwingung zu versetzten muss in das Instrument gesprochen oder gesungen werden.

Dann lassen sich allerhand lustige Sachen damit machen, wie z.B. das von Mister Tim performte „Enter Sandman“ von Metallica:

Das Teil gibt es in Kunststoff schon für ein paar Cent und sollte wirklich in keiner Spielzeuginstrumentensammlung fehlen.

Warum ich überhaupt über die Kazoo schreibe? Na, weil ich auch eine in meiner Sammlung habe ;O)

Markenrecht für kreative Künstler und kleiner Shop mit wenigen Produkten

Mittwoch, 23. Februar 2011

Durch Dawanda bin ich auf eine Reihe wirklich sehr interessanter Artikel rund um das Thema Marke und Markenrecht im kreativen Bereich gekommen.

Dawanda eigenet sich als Portal und Plattform hervorragend für einen eigenen Shop, wenn man sich nicht um die Web- und Datenbanklogistik kümmern möchte. Gerade wer mit einem kleinen Shop oder nur wenigen Produkten im künstlerischen, handwerklichen und Kleinserienbereich starten will, sollte sich das Portal unbedingt ansehen.

Da dort schon viele Menschen unterwegs sind, fallen die Produkte mit Sicherheit mehr und besser auf wie wenn man mit einem eigenen Shop startet.

Wer sich selbst mit dem Thema Shop und Shopsysteme auseinandersetzten will und Geduld und Zeit für die Vermarktung mitbringt, kann natürlich auch selbst mit einem Shop durchstarten.

Welche Anbieter sich lohnen und welche Kosten entstehen, das führt ja fast zu einem eigenen Artikel ;O)

Hier die Links zu den entsprechenden Marken Themen:

Webseiten

Das Dawanda Verkäuferportal mit vielen Infos
Das Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)

Online Musik machen – die Jam Session mit Spaßfaktor (Teil I)

Dienstag, 22. Februar 2011

Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber die ganze Musikhörerei macht dann auch wieder Lust selbst mal wieder Musik zu machen.

Wer jetzt erstmal keine Instrumente kaufen will, kann ganze einfach und mit viel Spaßfaktor einfach eine online Jam Session machen.

Ich habe mal eine Sammlung mit coolen Tools und freien Instrumenten, Samplern und Soundgeneratoren zusammen getragen mit der sich schonmal loslegen lässt:

  • Machine 3 von tony-b.org ist einer cooler online Synthie. Melodie, Bassline und los gehts …
  • Tone Matrix von André Michelle ist ein einfacher sinewave Synthesizer angesteuert mit einem einfachen 16-Step Sequencer
  • FL-909 simmuliert den Sound des legendären Drumcomputers Roland TR-909. Wer noch mehr will, sollte einfach gleich im Labor von André Michelle durchstarten: lab.andre-michelle.com
  • inudge.net ist ein 16 Schritt Matrix Sequencer/Synthesizer ähnlich wie „Tone Matrix“
  • Bei buttonbeats ist mir fast zuviel auf dem Schirm, kann aber trotzdem Spaß machen
  • Die Tastatur als Sample-Player

Wie man im Video sehen kann, lässt sich allein mit einem Tool schon ganz schon viel machen. Ihr könnt für’s schonmal loslegen … viel Spaß bei eurer Jam-Session!