Gerade auf dem Weg zur Post habe ich mich über mehrere Lampen mit “Heiligenschein” gewundert. Da hat sich wohl eine Schüler/in aus dem Kunst LK ausgetobt und Landart mit Streetart verbunden.
Der Hofer wird sich wundern … oder die Kränze aus Weiden erst gar nicht bemerken ;O)
Landart "Heiligenschein" für Lampen aus Weiden geflochten
Heute will ich mal meine Agfa Box Kamera vorstellen: Eine einfache, schwarze Box aus genarbtem Kunstleder mit einer Festbrennweite von 105 mm als Objektiv. Die Verschlusszeit liegt bei fester Blende f/11 wohl so um die 1/30 Sekunde und kann für den einfachen Rotationsverschluss auch auf “beliebig” eingestellt werden. Das Negativformat ist auf Rollfilm im Format 6×9 cm ausgelegt.
Auf der Rückseite ist ein rotes Filmfenster, damit man sieht welches Bild gerade belichtet wird.
Agfa hatte zwischen 1930 und 1932 hundertausende der Boxen günstig unter das Volk gebracht und dann an den Rollfilmen gut verdient.
Die Agfa Box Kamera
Die Agfa Box 6x9 Kamera - Foto: (c) Tobias Ott
Die Einzelteile der Agfa Box 6x9 Kamera - Foto: (c) Tobias Ott
Die Fotografien mit toten Fliegen des schwedischen Fotografen Magnus Muhr habe ich vor gut einem Jahr im dienacht Blog von Calin Kruse entdeckt.
Im Oktober erscheint jetzt endlich ein Buch mit allen Fotos: “Das geheime Leben der Fliegen” mit 64 Seiten im Hardcover.
Fliege beim Sprung ins Wasser - Foto: (c) Magnus Muhr
Fliege beim Eislaufen - Foto: (c) Magnus Muhr
Fliegen beim Pinkeln - Foto: (c) Magnus Muhr
Fliegen beim Sport - Foto: (c) Magnus Muhr
Fliegen im Schwimmbad - Foto: (c) Magnus Muhr
Buch und Webseite
Magnus Muhr Das geheime Leben der Fliegen
64 Seiten, Hardcover
Originaltitel: The Life of Fly
Summersdale (Chicester) 2010
EUR 9,99 [D] / 15,90 sFr.
Erstverkaufstag: 12.10.2011
ISBN 978-3-8321-9632-5
Die Band Calaveras ist nach einem Bildzyklus des mexikanischen Volksmalers Josè Guadalupe Posada (1852-1913) benannt. Zum ersten mal habe ich die Jungs im Glashaus in Bayreuth gehört und die Musik schätzen und tanzen gelernt.
Die sieben Chemnitzer Musiker sind eine musikalische Hommage an den Maler und seine Lithographien. Und so passen die Eigenkompositionen der Band mit Ihren dunklen und morbiden Geschichten perfekt zum Vorbild. Lange Reisen durch heiße endlos scheinende Landstriche. Dunkle, kalte Nächte wo nur die Ruhelosen und Verdammten dem einsamen Reisenden Gesellschaft leisten.
Und wenn das Pferd mal lostrabt, dann halten auch die Beine nicht mehr still …
Noch keine Tourdaten 2011? Also auf Jungs, Pferde satteln und Zeit loszureiten!