Archiv für den Monat April 2015

Warhol in Oberfranken – Grafik Museum in Bad Steben zeigt Frauenbilder

Mittwoch, 22. April 2015

Die Ausstellung „Feminal. Die Frau in zeitgenössischen Grafiken“ zeigt, neben den auf den Foto von mir gehängten Warhols mit Marilyn-Monroe-Siebdrucken, eine ganze Reihe von Grafiken zur Frau im Grafikmuseum Stiftung Schreiner in Bad Steben. Mit dabei sind auch Grafiken von Bach, A. R. Penck, George Segal, Stefan Szczesny und Paul Wunderlich.

Aber für meinem Geschmack stechen Werke von S.O. Hüttengrund oder Andrey Bassalyga vielleicht sogar mehr hervor.

Andy Warhol erstmals in Bad Steben zu sehen

Andy Warhol erstmals in Bad Steben zu sehen



Eröffnung der Ausstellung ist am kommenden Sonntag, dem 26. April 2015 um 11 Uhr mit einer Einführung von Dr. Linn Kroneck.

In der Bad Stebener Ausstellung werden sechsunddreißig Künstler und Künstlerinnen von Altenbourg bis Wunderlich aus Deutschland, aber auch aus den USA sowie aus Bulgarien, Frankreich, Italien Japan, Rumänien und Weißrussland nach ihren Intentionen zum femininen Geschlecht befragt: Wie sehen Männer und Frauen das Weibliche? Die Beiträge vertreten Stilrichtungen vom Realismus, fantastischen Realismus und Expressionismus bis zur Pop-Art und zu freien Abstraktionen. Das führt zu einem vielstimmigen, faszinierenden und auch kontroversen Form- und Meinungsdialog, der sowohl Besinnliches als auch Verstörendes, Faszinierendes und Irritierendes, Direktes und Verstecktes sowie Erotisches und Aggressives oder Anmut und Fleischeslust nachempfinden lässt.

Die künstlerische Darstellung der Frau war nicht länger eine nahezu ausschließlich männliche Domäne. Frauen avancierten nun selbst in großer Zahl zu Künstlerinnen und wurden damit zu Schöpferinnen ihrer selbst.

Ausstellungsdauer: 26.04. – 26.07.2015


Zur Ausstellung ist ein 80-seitiger Katalog erschienen.

Grafikmuseum Stiftung Schreiner Bad Steben
Badstr. 30
95138 Bad Steben

täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Folder: Ausstellung-Druckgrafik-Frau-Feminal

Somewhere Underwater – auftauchen und los

Sonntag, 12. April 2015

Julien Agot aus Limoges in Frankreich bringt mit seinem Projekt „Somewhere Underwater“ einen coolen Sound zwischen Retro-Synthie-Klängen, schönen Melodien und Pop auf die Plattenteller. Am 18. April zum „Record Store Day“ erscheint bei AdP Records die erste 7“ Vinyl … hört rein, kauft und tanzt:



Mein persönlicher Anspieltipp ist der Bonustrack „Weight Of Life“ – der Frühling kann kommen, auftauchen und los …

Somewhere Underwater Cover

Somewhere Underwater Cover

Tracklist

1. Spring Kills My Energy
2. Disparaître
3. Weight_Of_Life

Typografisches Grünerlei

Mittwoch, 08. April 2015

Passend zum merkbaren Frühlingsstart in Hof und zur Ausstellung „Im grünen Bereich“ im Galeriehaus Weinelt, die vom 17.02.- 06.04.2015 läuft, gibt es heute noch ein „typografisches Grünerlei“ mit grünen Fotos aus meinem Archiv:

Typografisches Grünerlei

Typografisches Grünerlei

Lizenzen zu diesen und anderen grünen Fotos gibt es bei shotshop.com.

Der Social Media Dienste Sammler

Mittwoch, 08. April 2015

Der Social Media Dienste Sammler ist einfach nur eine Linksammlung mit Berichten und Artikeln rund um die sozialen Medien wie z.B. Facebook, Twitter, ICQ, Whatsapp, Instagram und Snapchat. Sagen wir mal eine subjektive Einstiegsmöglichkeit zum Nachdenken.

  • Das Internet, das wir bewahren müssen
    Das Netz, das ich liebte und für das ich jahrelang in einem iranischen Gefängnis saß, war divers, dezentral und voller Debatten. Heute ist alles flach und selbstbezogen.
    (22.07.2015, ZEIT)
  • Warum wollt ihr unseren Quatsch?
    Online-Konzerne wie Facebook, Amazon und Google sind Großmächte geworden und fordern die Welt heraus. Wieso unterwerfen wir uns ihnen auch noch freiwillig? Ein Gespräch mit Jaron Lanier über die freundliche und unheimliche Macht von Silicon Valley.
    (02.07.2015, FAZ)
  • Ist „Minds“ das bessere Facebook
    Minds ist die jüngste Facebook-Alternative. Das soziale Netzwerk macht tatsächlich vieles besser als der Marktführer. Beliebt ist es vor allem unter Aktivisten.
    (Handelsblatt, 22.06.2015)
  • Twitter ist für mich gestorben
    Es würde auch in eine SMS oder E-Mail passen, aber Twitter bietet sich halt an, denn es suggeriert meine dauerhafte Verfügbarkeit.“ … „Kann ich sagen, wie prüde die Gesellschaft im Jahr 2020 sein wird und in welchem Lichte meine Tweets von 2012 dann betrachtet werden?“
    (FAZ, 19.02.2013)
  • Geh sterben, Facebook!
    Jetzt nutzen meine Freunde und ich viel lieber Whatsapp, Instagram und Snapchat, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Facebook ist für uns wie die E-Mail: Jeder hat es und nutzt es notgedrungen, keiner will es.
    (Handelsblatt, 07.04.2015)