Kaufen für die Müllhalde – geplante Obsoleszenz

28. Februar 2011

Der Film „Kaufen für die Müllhalde“ lief am 15. Februar 2011 auch auf arte und zeigt am Beispiel von Glühbirnen, Nylonstrümpfen, Druckern und Mobiltelefonen wie bei vielen Produkten ein Abnutzungs- oder Ablaufdatum bereits eingeplant ist. So sollen die Verbraucher dazu gezwungen werden lieber häufiger neue Artikel zu kaufen, statt einen defekten Artikel reparieren zu lassen.

Diese bewusst geplante Verkürzung der Produktlebensdauer nennt man auch „geplante Obsoleszenz„.

Mit diesem wenig nachhaltigen Vorgehen soll unser Wirtschaftssystem am Laufen gehalten werden. Aber ist „ein Artikel, der sich nicht abnutzt, eine Tragödie fürs Geschäft“ wie eine Zeitschrift für Werbung 1928 schreibt?

Letzten Endes wirft der Film viele Fragen auf:

  • Was könnten Alternativen sein?
  • Wie müsste ein Wirtschaftssystem aufgebaut sein, welches auf weniger Produkte, die so lange wie möglich halten, setzt?
  • Kann so eine Produktion langfristig rentabel sein?
  • Oder werden solche, sicher teureren Produkte, nur für wenige leistbar?
  • Weniger Produktion bzw. Produkte => weniger Arbeitsplätze => mehr Freizeit
  • Wovon leben und konsumieren die Menschen, die dann in der Produktion und im Vertrieb nicht mehr gebraucht werden?
  • Würde eine bessere Umverteilung der Vermögen helfen?

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