Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

SmartInversion – ein mit Helium gefülltes Flugobjekt bewegt sich durch eine Umstülpung fort

Donnerstag, 19. April 2012

“Eine schwebende Gliederkette mit Inversionsantrieb” so umschreibt der Hersteller Festo das gebaute “SmartInversion” Flugobjekt. Das mit Helium befüllte Flugobjekt bewegt sich durch seine eigene Umstülpung fort und wurde vom Schweizer Künstler und Erfinder Paul Schatz konzipiert.

“Die endlose, rhythmisch pulsierende Umstülpbewegung wird Inversion genannt und verleiht dem Flugmodell seinen Namen.” Extremer Leichtbau, elektrische Antriebe verknüpft mit intelligenter Steuerungs- und Regelungstechnik macht die unendliche fortbewegende Inversion in der Luft möglich.


Was genau aus diesem faszinierendem Etwas gemacht werden kann und wie die Technik in Zukunft genutzt wird erkunden gerade Studenten der Prozessautomatisierung. Vielleicht hat ja der ein oder andere Kreative auch Ideen …

Google Project Glass: Eines Tages …

Mittwoch, 04. April 2012

Wie auf Spiegel online zu lesen war, hat Google das Branchengerücht bestätigt, wonach der Konzern an einer Hightech-Brille arbeitet mit der man Informationen ins Sichtfeld projeziert bekommt. Hier könnt Ihr euch das Konzeptvideo mal ansehen:



Ob man dann noch mehr schafft, oder vor lauter Dauerpräsenz der digitalen Kanäle im “Informationshaschmich” vor ein Auto läuft – das Dank Voranmeldung gerade noch automatisch bremst?

Wir sind gespannt wie’s ausgeht …

Schriftsteller und Element of Crime Frontmann Sven Regener spricht Klartext

Donnerstag, 22. März 2012

Der Zündfunk-Moderator Erich Renz wollte von Sven Regener nur ein kurzes Statement zum Thema Urheberrecht. Was dann kam, machte den Moderator leicht sprachlos:

“Man pinkelt uns ins Gesicht!” und

“Ein Geschäftsmodell, das darauf beruht, dass diejenigen, die den Inhalt liefern, nichts bekommen, das ist scheiße.”

Der Nerv war getroffen und endlich hatte ein Künstler Klartext geredet. Bei spiegel.de hört Ihr die Wut-Rede Sven Regeners im originalen Ton. Oder etwa doch nicht?

Aber mal abgesehen davon das der Spiegel-Artikel auch vorwiegend aus Zitaten besteht, gibt es den Ausschnitt im Original unter zuendfunk.de und man ist damit schon mitten im Thema: Urheberrecht. Wo kam der Beitrag ursprünglich her? Wer hat am schnellsten zitiert, gebloggt und reagiert?

Ich frage mich sowieso wo das hingehen soll: Ist irgendwann jede Aussage einmal gesagt und geschrieben – in verschiedensten Formulierungen und Umformungen. Dann kann diese gesucht und verglichen werden. Und wird ein zu langes “Zitat” gefunden, wird dann geklagt was das Zeug hält. Am besten vollautomatisch.

Zumindest wenn sich der Kläger (oder die Klägerin) das leisten kann. Und das Konzerne und die Lobbyisten Macht und Mittel dafür haben, glaube ich sehr wohl.

In der Konsequenz verlieren dann die Kleinen – egal ob Labels, Künstler oder Unternehmen.

Wenn die einen verlieren und dann der Staat was tun muss und das kreative Potential auf dem Land genutzt werden soll, dann landet man meiner Meinung nach schon wieder bei einem andern Thema das vor ein paar Tagen bei Zündfunk ebenfalls Thema war: Creative City – Ein Streifzug durch München – ein Radiobeitrag von Ralf Homann.

Hier geht es auch um die Kommerzialisierung von Kunst. Wer verdient eigentlich woran und wer macht die Arbeit? Was darf es denn kosten?

Billig muss es sein, das ist dem cleveren Konsumenten sowieso klar.

“Wo sind bloß die Künstler hin, die um der Kunst Willen Kunst machen?!” schreibt da onkelbenz,derechte in den Kommentaren auf der Spiegel-Seite. Ich würde sagen: “Die haben wahrscheinlich langsam aber sicher die Schnauze voll oder sind verhungert.” oder sind meine Worte schon wieder zitiert? Ein paar Minuten später schreibt nämlich ArnoNym “Die sind alle verhungert”

Vielleicht sollten wir alle Mal öfter ein wenig schweigen – “Ich muß reden, auch wenn ich schweigen muß” sangen Tocotronic 1995 auf Ihrem Album “Nach der verlorenen Zeit“.

Wird langfristig die freie Meinungsäußerung unmöglich, weil jeder Satz und jede Satzkombination mit Rechten behaftet sind, die natürlich einklagbar sind

Idealerweise vollautomatisch – die Technik dafür ist ja bereits da. Finanziert muss es halt werden. Aber Geld wurde ja auch gedruckt in den letzten Wochen. Der Bogen spannt sich … die Welt ist ein Dorf.

Und im Dorf sollte man sich überlegen was man laut sagt …

- Schweigen –

Nachlese: Sven Regener und das Urheberrecht

Geiles T-Shirt im Linoldruck

Sonntag, 11. März 2012

Der Frühling kann kommen!

Und mit dem passenden LinoLung T-Shirt von Michael Jeronski aus Hildesheim kann ich dann auch die Frühlingsluft durch die Lungen blasen … sehr cool!

T-Shirt von Michael Jeronski

T-Shirt von Michael Jeronski



Das Shirt kostet schlappe 15€ zzgl. Versand und ist nicht nur mit liebe von Hand gedruckt, sondern auch noch ein tolles Kunstwerk für den Alltagsgebrauch.

Auch sonst sind Johanna und Michael recht emsig am drucken. Deshalb lohnt sich immer auch ein Besuch im doppelgaengerblog, wo noch mehr Arbeiten der beiden jungen Künstler zu entdecken sind.

Dort gibt es auch noch mehr Shirts zu entdecken:

Und wer die beiden mal treffen will, hat auf der kommenden Leipziger Buchmesse am Stand der HAWK Hildesheim die Gelegeneheit: “Natürlich werden auch einige Doppelgaenger- Arbeiten mitgenommen!” Halle 3, Stand G509, gegenüber vom Lesecafe buch+art.

Ob die T-Shirts dort zu kaufen sind, das müsst ihr schon selbst anfragen – die Shirts sind definitiv zu haben, ich war vor Ort!

Light Field Technology – die Lytro-Lichtfeldkamera kommt auf den Markt

Montag, 05. März 2012

Die Lytro-Lichtfeldkamera, eine Kamera ohne Fokus, kommt jetzt auf den Markt. Man kann also erst die Fotos machen und im nachinein entscheiden, wo der Focus des Motivs liegen soll. Soweit … sogut.

Ob das nur eine technische Spielerei ist oder ob deshalb wirklich bessere Bilder entstehen? Wer beim fotografieren nicht mehr über den Focus nachdenken muss, kann zweifelsfrei noch schneller noch mehr Bilder machen. Das die Qualität der Bilder dadurch steigt, mag ich mal bezweifeln.



Nach Meinung von Foto-Experten geht die neue Funktionalität auf “Kosten der Auflösung” – aber bei all dem Megapixelwahn frage ich mich sowieso, wer die in der Praxis ernsthaft braucht. Die gut drei Megapixel sollten für Spaß im Consumer-Bereich also ausreichen. Der Profi denkt vorher hoffentlich über seine Aufnahmen nach oder setzt die neue Kamera bewusst ein.

Es ist all würde man mehrere Kameras in eine Kamera packen, um damit noch mehr Licht einzufangen. Man erhält also mit dem günstigsten Modell, das ca. 290 EUR kosten soll und auf dem internen 8GB Speicherplatz für ca. 350 Bilder bietet, mehrere Kameras in einer?

So kann man es auch nicht sehen, denke ich. Ja was jetzt?

Ein schönes technisches Spielzeug – das ich natürlich mal ausprobieren werde, wenn es mir über den Weg läuft. Mit einem handlicheren Gehäuse wäre dann vielleicht auch der Weg als Schnappschusskamera frei und die Bildwelten der Kreativen haben wieder “Spielraum”.

Abwarten und ausprobieren. Sollte sich die Gelegenheit ergeben, gibt es hier wieder mehr davon.