Archiv für die Kategorie ‘Vintage’

wasser atmen – limitierter Polaroid Leporello von Susann Probst

Freitag, 03. Februar 2012

Gerade habe ich den brandneuen limitierten Polaroid Leporello “wasser atmen” von Susann Probst vom Fotografenkollektiv Zimmer117 bestellt.

Zwanzig Polaroids werden in dem doppelseitigen Leporello gezeigt, der durch einen speziellen Glanzlack den Eindruck der Originale vermitteln soll.

Die Auflage ist auf 200 Exemplare limitiert
20 Seiten, geschlossen 89 x 107 mm
10,00 EUR + Porto

Liebevoll gestaltet und verpackt steigt bereits meine Vorfreude auf die poetisch anmutenden Bilder im Ziehharmonikaformat.

- wasser atmen - von Susann Probst

- wasser atmen - von Susann Probst



Die Bilder aus - Wasser atmen - von Susann Probst

Die Bilder aus - Wasser atmen - von Susann Probst



Zu Ihren Bildern schreibt die Fotografien: “Die Serie wasser atmen ist eine Einladung in eine magische Welt gesehen durch die Oberfläche smaragdgrünen Wassers. Ein schwebender Raum wie eine zweite gemalte Wirklichkeit. Es gibt kein Ziel, nur den Zustand des Seins, flüchtige, zerbrechliche Augenblicke. Ruhige Bilder, die an Traumsequenzen erinnern. Die Fotografien erzeugen einen eigenen Kosmos- eine Art Unterwasserwelt, in der der Atem still steht und die Zeit wie konserviert wirkt.”

Fazit: Das musste ich einfach kaufen. Vorfreude.

Die Diazotypie – auch Blaupause oder Lichtpausverfahren

Samstag, 03. September 2011

Die Diazotypie wird auch Blaupause oder Lichtpausverfahren genannnt. Sie darf aber nicht mit der Cyanotypie, dem Eisenblaudruck, verwechselt werden.

Die Diazotypie ist ein fotografischen Positivverfahren, d.h. dunkle Bildteile der Vorlage werden auf dem Trägerpapier ebenfalls dunkel erscheinen. Das fertig beschichtete Papier kann in der Sonne belichtet werden – es wird keine Fotoemulsion benötigt.

Anschließend wird das Papier wird in einem trockenen Prozess unter Ammoniakdämpfen entwickelt.

Ich habe dazu ein einfaches Rohr aus dem Baumarkt verwendet:

Rohr zur Entwicklung der Blaupause

Rohr zur Entwicklung der Blaupause


Lichtpause einer Brücke - Foto: (c) Tobias Ott

Lichtpause einer Brücke - Foto: (c) Tobias Ott


Das Verfahren der Diazotypie passt zur Architektur der Brücke, bezieht es sich doch auf das lange von Architekten zur Planvervielfältigung genutzte Verfahren.

Engel Diazotypie mit Wackelaugen - Foto: (c) Tobias Ott

Engel Diazotypie mit Wackelaugen - Foto: (c) Tobias Ott


Da ich gerade an einer Foto-Serie mit Wackelaugen arbeite, fanden diese auch den Weg auf die als Lichtpause umgesetzt Fotografie. Ein Bild mit einem Augenzwinkern, damit sich die Kunst nicht immer gar so ernst nehmen muss.

Webseiten / Quellen

Diazotypie bei Wikipedia

Blumen Cyanotypien endlich fotografiert – Gerbera in malerischem Blau

Freitag, 26. August 2011

Endlich habe ich einige meiner älteren Blumen Cyanotypien fotografiert:

Blumen - Gerbera Cyanotypie

Blumen - Gerbera Cyanotypie



Ich arbeite bereits seit vielen Jahren mit der Cyanotypie, auch Eisenblaudruck genannt. Die monochrome Fototechnik wurde 1842 vom englischen Astronom Sir John Hetschel entdeckt. Er schaffte es mit einer chemischen Eisenlösung unter UV-Licht blaue, extrem stabile Bilder herzustellen. Durch den Auftrag der Eisenlösung mit einem Pinsel erhält das Bild sein charakteristisches Aussehen.

In den lezten Jahren habe ich dann aber mehr mit anderen alten und neuen Techniken wie der Kallitypie, s/w-Diafilm und der Lochkamera gearbeitet so das die wunderbaren blauen Bilder ein wenig ins hintertreffen gekommen sind

Auch mit blauen Farbtönen arbeitet die Diazotypie, aber dazu folgt mehr in einem extra Artikel in den nächsten Tagen ;O)

Solargraphie oder Solargrafie – extreme Langzeitbelichtungen auf Fotopapier

Mittwoch, 27. Juli 2011

Heute will ich mal meine erste Solargraphie oder Solargrafie, d.h. eine extreme Langzeitbelichtungen auf Fotopapier vorstellen.

Das Bild wurde mit einer einfachen Lochkamera über einen Zeitraum fünf Wochen auf einfaches Fotopapier belichtet. Das Bild zeigt das Haus meiner Eltern. Die Lochkamera hatte ich einfach an die Scheune gegenüber genagelt.

Solargraphie: Links das Fotopapier wie es aus der Kamera kommt. Rechts die bearbeitete und entfleckte Version. . Foto: (c) Tobias Ott

Solargraphie: Links das Fotopapier wie es aus der Kamera kommt. Rechts die bearbeitete und entfleckte Version. Foto: (c) Tobias Ott


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Fotos mit der Agfa Box 6×9 Rollfilm Kamera aus den 30er Jahren

Dienstag, 28. Juni 2011

Heute will ich mal meine Agfa Box Kamera vorstellen: Eine einfache, schwarze Box aus genarbtem Kunstleder mit einer Festbrennweite von 105 mm als Objektiv. Die Verschlusszeit liegt bei fester Blende f/11 wohl so um die 1/30 Sekunde und kann für den einfachen Rotationsverschluss auch auf “beliebig” eingestellt werden. Das Negativformat ist auf Rollfilm im Format 6×9 cm ausgelegt.

Auf der Rückseite ist ein rotes Filmfenster, damit man sieht welches Bild gerade belichtet wird.

Agfa hatte zwischen 1930 und 1932 hundertausende der Boxen günstig unter das Volk gebracht und dann an den Rollfilmen gut verdient.

Die Agfa Box Kamera

Die Agfa Box 6x9 Kamera

Die Agfa Box 6x9 Kamera - Foto: (c) Tobias Ott



Die Einzelteile der Agfa Box 6x9 Kamera

Die Einzelteile der Agfa Box 6x9 Kamera - Foto: (c) Tobias Ott


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