Archiv für die Kategorie ‘Mechanische Kunst’

Beten einmal anders mit dem Gebetomat

Mittwoch, 21. November 2012

Bisher kannte ich nur die tollen alten Fotoautmaten mit echten schwarz/weiss Fotos für 2 EUR z.B. aus Berlin, die aber mittlerweile auch in Leipzig, Köln, London oder Wien zu finden sind.

Seite heute weiss ich: Auch beim Beten gibt es neue Wege. Beten im Automatenformat ermöglicht der von Oliver Sturm entwickelte Gebetomat.

Der wiederum ist in Berlin oder Karlsruhe zu finden. Wer möchte kann ihn auch für seine Räume oder Heimatstadt mieten. Eine tolle Idee, finde ich.

Der Gebetomat könnte ideal für schrumpfende Gemeinden in Nordostoberfranken sein: Die sowieso nur vereinzelt die Kirchenbänke “füllenden” Gemeindemitglieder könnten sich dann in den Automaten zurückziehen und sogar horizonterweiternd integrativ beten, aber trotzdem alleine für sich sein. Und die Kirchen könnten jede Menge Geld sparen …

“Tatort Kultur” vom 5.12.2008 from Admin Gebetomat on Vimeo.

www.gebetomat.de
und noch zum Thema Fotoautomat: Kate Tyler’s Photobooth

SmartInversion – ein mit Helium gefülltes Flugobjekt bewegt sich durch eine Umstülpung fort

Donnerstag, 19. April 2012

“Eine schwebende Gliederkette mit Inversionsantrieb” so umschreibt der Hersteller Festo das gebaute “SmartInversion” Flugobjekt. Das mit Helium befüllte Flugobjekt bewegt sich durch seine eigene Umstülpung fort und wurde vom Schweizer Künstler und Erfinder Paul Schatz konzipiert.

“Die endlose, rhythmisch pulsierende Umstülpbewegung wird Inversion genannt und verleiht dem Flugmodell seinen Namen.” Extremer Leichtbau, elektrische Antriebe verknüpft mit intelligenter Steuerungs- und Regelungstechnik macht die unendliche fortbewegende Inversion in der Luft möglich.


Was genau aus diesem faszinierendem Etwas gemacht werden kann und wie die Technik in Zukunft genutzt wird erkunden gerade Studenten der Prozessautomatisierung. Vielleicht hat ja der ein oder andere Kreative auch Ideen …

Mechanischer Rasierapparat perfekt für die Energiewende

Dienstag, 31. Januar 2012

Der mechanische Rasierapparat mit dem klangvollen Namen “Monaco Shaver” ist der perfekte Artikel für die Energiewende.

Der Motor funktioniert mit einer Feder ähnlich wie bei einem Uhrwerk. Einmal aufgezogen kann man(n) eine ganze Zeit lang fröhlich vor sich hinrasieren.

Da gehen keine Akkus kaputt und man ist unabhängig vom Stromnetz oder irgendwelchen Adapterkabeln. Retro-Innovativ würde ich sagen …

Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat mit Originalverpackung

Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat mit Originalverpackung



Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat mit Reiseetui

Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat mit Reiseetui



Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat

Monaco Shaver - mechanischer Rasierapparat



Mechanischer Rasierapparat mit Motor zum aufziehen

Mechanischer Rasierapparat mit Motor zum aufziehen



Hergestellt wurde das Teil von einer Firma namens “BREVETE” aus Monaco. Nach meiner Recherche wurde der Rasierer in den 1950er Jahren hergestellt und enthält einen Philishave/Norelco Scherkopf.

Ausstellung mit Plastiken und Objekten von Andreas Pößnecker und Text und Installation von Petra Feigl in Schwarzenbach/Saale

Mittwoch, 16. November 2011

Das ganze Jahr schon freue ich mich auf die Ausstellung von zwei Freunden in der Galerie im Alten Rathaus in Schwarzenbach/Saale:

Andreas Pößnecker zeigt seine spielerisch, genialen Plastiken und Objekte und Petra Feigl, sonst im textilen Bereich unterwegs, wird mit Text und Installation vertreten sein.

Andreas Pößnecker aus Naila ist eigentlich Polsterer, hat aber ein aussergewöhnliches Händchen für verschiedenste Materialien. Ich durfte ihm mal beim Gießen einer Messingfigur im selbstgebauten Brennofen im Garten beiwohnen – da bekommt man wirklich Respekt wenn das heiße Metall bei fast tausend Grad in die Formen gefüllt wird.

Und gerade auch seine kinetischen Objekte haben es mir angetan.

Bewegtes Objekt / Kinetische Kunst von Andreas Pössnecker, Naila

Bewegtes Objekt / Kinetische Kunst von Andreas Pössnecker, Naila



Messingfigur / Alien von Andreas Pössnecker, Naila

Messingfigur / Alien von Andreas Pössnecker, Naila



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On – Off oder An – Aus – sinnloses Paradoxon oder hintersinniges Kunstwerk?

Sonntag, 02. Oktober 2011

Mehr gibt es zu diesem Video dann auch nicht zu sagen …

… außer vielleicht das es die Maschine auch in verschienen Bauformen und Materialien gibt:

oder das die Klickzahlen und unterschiedlichen Bauformen doch zeigen, das es eine Menge Menschen zu geben scheint, die Zeit haben (oder sich nehmen) um eine sinnlose Maschine zu bauen. Und die Filme davon wiederum von vielen Menschen gerne betrachtet werden. Mich natürlich, selbstkritisch betrachtet, eingeschlossen.

Man könnte auch erzählen, das die Idee vom 1916 geborenen amerikanischen Mathematiker und Elektrotechnier Claude Elwood Shannon stammt. Er hat eine ganze Reihe von Maschinen entwickelt. Eine davon war die obgen gezeigte “ultimate machine” – nämlich einen Kasten mit einem Schalter, den nach dem Einschalten eine Hand mit Mechanik wieder auf „aus“ stellte.