Archiv für die Kategorie ‘Nachhaltigkeit’

Unikat Recyclingmöbel vom Möbeldesigner Oliver Schübbe zur Möbelmesse in Köln

Montag, 16. Januar 2012

Ein toller Bericht war heute, am 16.01.2012 um 09:07 Uhr auf Deutschlandradio Kultur zu hören.

“Material ist halt in Hülle und Fülle da” heisst das Radiointerview mit dem Möbeldesigner Oliver Schübbe über seine Recyclingmöbel mit der Moderatorin Katrin Heise.

Passend zur heute startenden Möbelmesse in Köln, der “imm cologne“, werden u.a. seine Designermöbel aus Altmaterialien gezeigt.

Recycling Sofa aus Holz und buntem Stoff - Pixelstar Model1 - (c) Oliver Schübbe / RE-Design

Recycling Sofa aus Holz und buntem Stoff - Pixelstar Model1 - (c) Oliver Schübbe / RE-Design



Recycling Sessel Pixelstar Model1 -  (c) Oliver Schübbe / RE-Design

Recycling Sessel Pixelstar Model1 - (c) Oliver Schübbe / RE-Design



Recyclingmöbel Regal Frank - (c) RE-Design 2010

Recyclingmöbel Regal Frank - (c) RE-Design 2010



Weitere Designmöbelanbieter aus recycelten Werkstoffen sind z.B.

Gesprächsstoff mit Fragen aus dem Coaching um sich und andere besser kennen zu lernen

Dienstag, 18. Oktober 2011

Vor Jahren hatte ich das Spiel schonmal in Hand und weil mich jetzt wieder jemand danach gefragt hat und ich meinen Gesprächsstoff nicht mehr finden kann: Gesprächsstoff ist ein Spiel mit Fragen aus dem Coaching-Bereich, um sich und andere besser kennen zu lernen:

Das Spiel gab das Spiel mit verschiedenen Themen, z.B.

Mehr Infos gibt es auch unter gespraechs-stoff.com.

Wer sich einfach online ein paar Fragen stellen will, der ist mit den kostenlosen Impulsfragen auf dem besten Weg.

Viel Spaß beim Fragen und Antworten ….

Wie kauft Deutschland ein? Eine Fakten Nachlese zur ARD Sendung von heute.

Donnerstag, 05. Mai 2011

Nachdem ein paar ganz interessante Fakten zum Konsumverhalten und der Kundenmanipulation in der großen Wissensshow mit Ranga Yogeshwar vorgestellt wurden, wollte ich die Punkte die mir im Kopf geblieben sind nochmal kurz zusammen fassen:

Im Supermarkt

  • macht die Bäckerei am Eingang Hungergefühle durch den Duft
  • bremst die Obstabteilung den Käufer herunter
  • liegen teurere Produkte oben und die günstigen unten
  • und Milchprodukte des täglichen Bedarfs sind ganz hinten zu finden, um die Wege zu verlängern und Spontankäufe wahrscheinlicher zu machen
  • und zu guter Letzt verleiten Süßigkeiten im “Quengelregal” beim Warten zu weiteren Käufen

Und so werden bei einem Einkauf im Supermarkt dann 40% Spontankäufe getätigt.

17% würden Kunden für Ökoprodukte im mehr bezahlen.

Und bei dem Experiment “Der Kunde bestimmt den Preis selbst” wurde bei einer selbst gemachten und auf dem Wochenmarkt verkauften Marmelade mehr umgesetzt und einer höherer Preis erzielt, als bei einem Festpreis von 3,50 EUR pro Marmeladenglas. “Der Kunde fühlt sich mündig behandelt und zahlt durch die soziale Kontrolle einen fairen Preis. Im Internet wäre das so wohl nicht möglich…”.

Für ca. 70% der Kunden ist der Preis wichtig.

Die Daten zum perfekten Produkt sind mir leider entfallen, aber vielleicht hat ja jemand noch etwas beizusteuern?!

Webseite

Sendungsarchiv

Kaufen für die Müllhalde – geplante Obsoleszenz

Montag, 28. Februar 2011

Der Film “Kaufen für die Müllhalde” lief am 15. Februar 2011 auch auf arte und zeigt am Beispiel von Glühbirnen, Nylonstrümpfen, Druckern und Mobiltelefonen wie bei vielen Produkten ein Abnutzungs- oder Ablaufdatum bereits eingeplant ist. So sollen die Verbraucher dazu gezwungen werden lieber häufiger neue Artikel zu kaufen, statt einen defekten Artikel reparieren zu lassen.

Diese bewusst geplante Verkürzung der Produktlebensdauer nennt man auch “geplante Obsoleszenz“.

Mit diesem wenig nachhaltigen Vorgehen soll unser Wirtschaftssystem am Laufen gehalten werden. Aber ist “ein Artikel, der sich nicht abnutzt, eine Tragödie fürs Geschäft” wie eine Zeitschrift für Werbung 1928 schreibt?

Letzten Endes wirft der Film viele Fragen auf:

  • Was könnten Alternativen sein?
  • Wie müsste ein Wirtschaftssystem aufgebaut sein, welches auf weniger Produkte, die so lange wie möglich halten, setzt?
  • Kann so eine Produktion langfristig rentabel sein?
  • Oder werden solche, sicher teureren Produkte, nur für wenige leistbar?
  • Weniger Produktion bzw. Produkte => weniger Arbeitsplätze => mehr Freizeit
  • Wovon leben und konsumieren die Menschen, die dann in der Produktion und im Vertrieb nicht mehr gebraucht werden?
  • Würde eine bessere Umverteilung der Vermögen helfen?

Ergänzende Artikel