Stereoscope / Stereofotografie – erste Begegnung

12. Januar 2011

Markus Bohnert, ein Freund von mir, hat mir die Tage zwei seiner Stereobilder geschickt, die mich total begeistert haben. Die Stereoscope / Stereofotografien oder auch 3D-Bilder vermitteln mit einer Spezialbrille betrachtet einen räumlichen Eindruck. Eigentlich ist die Bezeichnung „3D“ falsch, da es sich um eine Kombination von zweidimensionalen Fotos handelt, die einen räumlichen Eindruck vermitteln sollen.

3D-Puppe

3D-Puppe von Markus Bohnert

Noch eine Puppenstube von Markus

Noch eine Puppenstube von Markus

Das Prinzip dieser Aufnahmen ist die Wahrnehmung der Umwelt mit zwei Augen. Da jedes Auge die Szene aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, entsteht in unserem Gehirn, durch das Zusammensetzten der zwei Bilder , die Tiefenwirkung – wir sehen räumlich.

Diese 3D-Fotografien funktionieren ähnlich: Es werden von einer Szene zwei Bilder gemacht, jeweils aus der Perspektive des linken und rechten Auges. Am einfachsten geht dies mit einer normalen Kamera: Erst wird das linke Bild aufgenommen und dann die Kamera – am besten auf einem Kameraschlitten mit Stativ – um den Augenabstand (ca. 6,5 cm) und die zweite (rechte) Aufnahme gemacht.

Die Fotos können dann mit einer Brille mit keilförmigen Linsen oder einem Stereoskop betrachtet werden.

Webseiten:
Die Arbeiten von Markus bei edeldruck.org
Brauchbare und günstige 3D-Brille: bei 3d-foto-shop.de
Toller Artikel über stereoskopische Betrachtungsapparate
Alternative zur Brille – der Pentax 3D-Betrachter

Eine Antwort hinterlassen